Was bedeutet OCR?
OCR steht für Optical Character Recognition, also optische Zeichenerkennung. Das Verfahren erkennt Text in Bildern oder eingescannten Dokumenten und wandelt ihn in maschinenlesbare Zeichen um. Dadurch werden Inhalte durchsuchbar und können weiterverarbeitet werden.
EIN BEISPIEL AUS DER PRAXIS
So begegnet dir der Begriff
Ein Lieferschein wird als Scan gespeichert. OCR erkennt Artikelnummern, Mengen und weitere Beschriftungen. Eine anschließende Verarbeitung ordnet die Angaben passenden Feldern zu; unklare Zeichen werden zur Kontrolle vorgelegt.
Warum ist das für dich relevant?
Dein Team muss weniger Informationen aus Bildern abtippen. Die Erkennungsqualität hängt unter anderem von Auflösung, Lesbarkeit, Layout und Schrift ab.
OCR und Dokumentenverarbeitung: Was ist der Unterschied?
OCR liest Zeichen. Intelligente Dokumentenverarbeitung ordnet Dokumente zusätzlich ein, entnimmt passende Angaben und verbindet sie mit einem Geschäftsablauf. Text zu erkennen ist noch keine Prüfung einer Rechnung.
Häufige Fragen
Braucht jedes PDF OCR?
Nein. Viele PDFs enthalten bereits auslesbaren Text. OCR wird vor allem für Bild-PDFs und Scans benötigt. Vor der Verarbeitung lässt sich prüfen, welche Art Dokument vorliegt.
Erkennt OCR jede Handschrift zuverlässig?
Nein. Handschrift, unscharfe Bilder und ungewöhnliche Layouts können die Erkennung erschweren. Bei wichtigen Angaben solltest du eine zusätzliche Prüfung einplanen.
Darauf solltest du achten
- Lesbare Scans statt stark komprimierter Bilder nutzen.
- Zahlen und ähnliche Zeichen gezielt kontrollieren.
- Erkennung und fachliche Datenprüfung unterscheiden.
Weiterführende Quellen
Aus dem NetzTurm Decode. Verständlich erklärt für deinen Unternehmensalltag.