Was ist intelligente Dokumentenverarbeitung?
Intelligente Dokumentenverarbeitung verbindet Texterkennung, die Einordnung von Dokumenten und die Extraktion bestimmter Angaben. Sie kann zum Beispiel Rechnungen von Lieferscheinen unterscheiden und relevante Daten strukturiert bereitstellen. Fachliche Regeln und menschliche Prüfungen ergänzen die Erkennung.
EIN BEISPIEL AUS DER PRAXIS
So begegnet dir der Begriff
Ein Postfach erhält Bestellungen in verschiedenen Layouts. Die Anwendung erkennt die Dokumentart und schlägt Kundennummer, Artikel und Menge vor. Fehlende Angaben landen in einer Prüfliste; bestätigte Werte werden an das zuständige System übergeben.
Warum ist das für dich relevant?
Unterschiedliche Dokumentformate können in einen gemeinsamen Ablauf gebracht werden. Dein Team bearbeitet vor allem die Fälle, in denen Informationen fehlen oder nicht zusammenpassen.
Welche Bausteine gehören dazu?
Bei Scans kommt häufig OCR zum Einsatz. Die Datenübernahme erfolgt über eine Schnittstelle. Eine menschliche Freigabe kann vor der Buchung oder Weitergabe wichtiger Angaben nötig sein.
Häufige Fragen
Funktioniert das mit wechselnden Layouts?
Das ist ein möglicher Einsatzbereich, muss aber mit deinen Dokumenten getestet werden. Schlechte Scans, neue Dokumentarten und fehlende Informationen können zusätzliche Regeln oder Prüfungen erfordern.
Werden Dokumente automatisch rechtlich geprüft?
Nein. Angaben auszulesen und Dokumente einzuordnen ist keine rechtliche Prüfung. Welche fachlichen Kontrollen erforderlich sind, legt der jeweilige Geschäftsablauf fest.
Darauf solltest du achten
- Repräsentative Dokumente für Tests sammeln.
- Pflichtfelder und Plausibilitätsregeln definieren.
- Unklare Ergebnisse an Menschen übergeben.
Weiterführende Quellen
Aus dem NetzTurm Decode. Verständlich erklärt für deinen Unternehmensalltag.