Was ist ein KI-Wissensassistent?
Ein KI-Wissensassistent hilft Mitarbeitenden, Informationen aus freigegebenen Unternehmensquellen zu finden und zu verstehen. Statt einzelne Dateien zu öffnen, stellt dein Team eine Frage. Die Anwendung sucht geeignete Inhalte und kann daraus eine Antwort mit Quellenverweisen formulieren.
EIN BEISPIEL AUS DER PRAXIS
So begegnet dir der Begriff
Ein neuer Mitarbeiter fragt nach dem Ablauf einer Reklamation. Der Assistent zeigt die gültige Anleitung und nennt die zuständige Abteilung. Hat der Mitarbeiter keinen Zugriff auf eine vertrauliche Datei, darf deren Inhalt nicht in der Antwort erscheinen.
Warum ist das für dich relevant?
Wissen wird leichter auffindbar und weniger abhängig davon, wer gerade Zeit für Rückfragen hat. Ein klarer Verantwortlicher für die Dokumente hält die Informationsbasis brauchbar.
Wie bleibt das Wissen aktuell?
Dokumentänderungen müssen in die Suche übernommen werden. Häufig basiert die Lösung auf RAG. Vereinbare, wer veraltete Inhalte entfernt, Versionskonflikte klärt und Rückmeldungen aus dem Team prüft.
Häufige Fragen
Kann der Assistent alles im Unternehmen sehen?
Das wäre kein sinnvoller Standard. Der Zugriff sollte sich an der jeweiligen Person und den Freigaben der Quellen orientieren. Vertrauliche Informationen bleiben auf berechtigte Nutzer begrenzt.
Was passiert, wenn keine Antwort vorhanden ist?
Die Anwendung sollte das offen sagen und eine passende Rückfrage oder einen Ansprechpartner nennen. Eine erfundene Antwort ist schlechter als eine klare Wissenslücke.
Darauf solltest du achten
- Quellen und Zuständigkeiten festlegen.
- Zugriffsrechte aus den Quellsystemen übernehmen.
- Mit realen Fragen und fehlenden Informationen testen.
Aus dem NetzTurm Decode. Verständlich erklärt für deinen Unternehmensalltag.