Was sind KI-Agenten?
Ein KI-Agent ist ein System, das ein vorgegebenes Ziel in mehreren Schritten bearbeiten und dafür Werkzeuge einsetzen kann. Dazu können die Suche nach Informationen oder der Aufruf einer Schnittstelle gehören. Welche Handlungen selbstständig erlaubt sind, bestimmen die Anwendung und ihre Berechtigungen.
EIN BEISPIEL AUS DER PRAXIS
So begegnet dir der Begriff
Ein Agent soll eine Angebotsanfrage vorbereiten. Er liest die Anfrage, sucht Produktinformationen und erstellt einen Entwurf. Das Angebot wird erst nach Prüfung durch den Vertrieb versendet; der Agent darf keine Preise eigenständig ändern.
Warum ist das für dich relevant?
Mehrere zusammenhängende Arbeitsschritte können unterstützt werden. Der Nutzen entsteht durch einen gut abgegrenzten Auftrag und die verlässliche Einbindung deiner vorhandenen Systeme.
Wann genügt eine normale Automatisierung?
Wenn alle Schritte eindeutig feststehen, ist eine Workflow-Automatisierung oft einfacher zu betreiben. Ein Agent ist interessant, wenn Zwischenschritte situationsabhängig gewählt werden müssen. Mehr Eigenständigkeit braucht entsprechend mehr Kontrolle.
Häufige Fragen
Arbeitet ein Agent immer vollständig autonom?
Nein. Du kannst festlegen, dass er Informationen sammelt und Vorschläge erstellt, während Menschen bestimmte Schritte freigeben. Diese Kontrolle heißt Human in the Loop.
Darf ein Agent alles in meinen Systemen?
Er sollte nur die Zugriffe erhalten, die seine Aufgabe tatsächlich benötigt. Berechtigungen werden technisch eingeschränkt und nicht allein durch eine Textanweisung festgelegt.
Darauf solltest du achten
- Werkzeuge und Rechte auf die Aufgabe begrenzen.
- Schreibende Aktionen mit Freigaben versehen.
- Fehler, Abbrüche und ausgeführte Schritte nachvollziehbar machen.
Weiterführende Quellen
Aus dem NetzTurm Decode. Verständlich erklärt für deinen Unternehmensalltag.